Mein heutiger Tag gehört in die Kategorie, egal wie mies es dir geht, deine Freunde sind für dich da.

Bereits gestern Abend merkte ich, dass mein Hals kratzt und prompt wache ich heute früh mit massiven Halsschmerzen auf. Hustenkrämpf schütteln mich den ganzen Tag und meine Nase ist schon mächtig rot vom Putzen. Mein Kopf scheint jeden Moment zu platzen und die Augen tränen. Mir geht es einfach nur sch… Ja, das nennt man dann wohl Grippe.

Wie dem sei. Krankheit gibt es bei mir nicht, das ist das Los der Selbständigen. Ein „Gelber Schein“ gilt erst, wenn er einen schwarzen Rand hat.

Also ab ins Büro und ran an die Arbeit. Mein liebste Freundin empfing mich gleich mal mit den Worten „die Tüte vor der Tür, da steht dein Name drauf. Warum hast dein Nikolausi nicht mit hoch genommen?“ Ich muss tatsächlich gestehen, ich habe wohl Ihre Arbeitsunterlagen direkt daneben, davor oder wie auch immer gelegt, aber die Tüte habe ich wirklicht nicht realsiert. Das versuchte ich ihr dann auch mit krächzender Stimme zwischen meinen Hustenanfällen klar zu machen … ich glaube sie hat mich wohl in Teilen verstanden. 😀

In jedem Fall ist sie eine echte Freundin! Denn es ging keine 2 Minuten, da bekam ich gleich von ihr den Befehl, dass ich heute mal schön die Finger vom Telefon lassen solle. Sie würde alle Gespräche annehmen.

Danke Ina!

Am Vormittag rief ich dann bei Ulrike an, um mit ihr zu klären, ob sie wohl am morgigen Mittwoch die Theke im Hundeverein übernehmen könne. Zwar hat sie selber einen Termin, versprach aber dennoch eine Lösung zu finden. Nicht mal 10 Minuten später klingelt das Telefon und Ulrike war wieder am Apparat. „Wer geht denn mit deinen Hunden, wenn es dir so mies geht?“

Tja, obwohl ich ihr mehrfach gesagt hatte, es sei wirklich nicht nötig, wurde meine Widerrede nicht akzeptiert. Pünktlich wie angekündigt klingelte es vorhin um halb sechs an meiner Tür. Die ganze Familie J. kam rein, schnappte sich meine Hunde und verschwand für über 30 Minuten mit meinen Tigern zu einer grossen Gassirunde in heftigen Regen!

Wieder zurück wurde nur ganz kurz geredet und schon fuhren sie wieder von Offenburg nach Kehl.
Danke Ulrike, danke Holger, danke Monja!

In der Not stehen echte Freunde ungefragt hinter einem. Das tut so gut!!

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